{"id":3255,"date":"2025-06-15T21:12:07","date_gmt":"2025-06-15T20:12:07","guid":{"rendered":"https:\/\/orgelbauverein-moelln.de\/?p=3255"},"modified":"2025-08-07T22:52:23","modified_gmt":"2025-08-07T21:52:23","slug":"wir-begruessen-unsere-neue-kirchenmusikerin-susanne-bornholdt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orgelbauverein-moelln.de\/?p=3255","title":{"rendered":"Wir begr\u00fc\u00dfen unsere neue Kirchenmusikerin Susanne Bornholdt"},"content":{"rendered":"\n<p>Seit Anfang Mai ist nach mehr als einem Jahr Vakanz die Organisten- und Kantorenstelle an St. Nicolai endlich wieder besetzt! Der Orgelbauverein ist gl\u00fccklich, mit Susanne Bornholdt nicht nur eine erfahrene Kirchenmusikdirektorin auf dieser Position begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen, sondern auch eine kompetente Musikerin, die eine Affinit\u00e4t zu der besonderen historischen Ausrichtung der Scherer-B\u00fcnting-Flentrop-Orgel mitbringt!<br>Als besondere Qualifikation der Stelle wird jetzt allerdings, und das weitaus mehr als fr\u00fcher, die F\u00e4higkeit zum Spagat erwartet, und das in mehrfacher Hinsicht:<br>Durch die Zusammenfassung von Breitenfelde, Gudow und M\u00f6lln zur gemeinsamen Region dehnt sich der Zust\u00e4ndigkeitsbereich der neuen Kantorin deutlich aus. Es gilt also, die kirchenmusikalischen Aktivit\u00e4ten einerseits so zu b\u00fcndeln, dass sich die Mitglieder aller drei Gemeinden dazu eingeladen f\u00fchlen, andererseits aber auch die kirchenmusikalischen W\u00fcnsche aller drei Gemeinden zufrieden zu stellen \u2013 was ohne Kompromisse kaum gelingen d\u00fcrfte.<br>Allein beim Blick auf die kirchenmusikalischen W\u00fcnsche in M\u00f6lln l\u00e4sst sich schon vom Spagat sprechen: Nicolaichor, Gospelchor, Kinder-(und Jugend- ?)chor bilden von jeher schon unterschiedliche Welten, die dann f\u00fcr Gottesdienste wie Konzerte vorbereitet werden wollen. Dabei treffen aus der Gemeinde W\u00fcnsche nach \u201eniedrigschwelligen\u201c Angeboten auf W\u00fcnsche nach Musik mit anspruchsvollem Niveau und Herausforderung f\u00fcr die Beteiligten.<br>Hier reiht sich dann auch die Scherer-B\u00fcnting-Flentrop-Orgel ein, denn angesichts ihrer langen Geschichte und dem Zustand nach der Restaurierung ist sie wegen ihrer Klanglichkeit, ihrer stilistischen Ausrichtung, ihrer Stimmtonh\u00f6he und ihres Stimmungssystems ein spezielles und forderndes Instrument, das einen faszinieren, aber auch frustrieren kann.<br>Ein weiterer Spagat wird das Thema Finanzen betreffen: In Zeiten zur\u00fcckgehender Kirchenmitgliederzahlen und Kirchensteuereinnahmen steht die Kirchenmusik vor Problemen: aus dem Gemeindehaushalt steht kaum noch Geld f\u00fcr Kirchenmusik zur Verf\u00fcgung; letztlich wird es notwendig sein, einerseits die Kosten niedrig zu halten, andererseits aber auch Angebote in der gew\u00fcnschten Bandbreite zu entwickeln, um die Kirchenmusik in M\u00f6lln und der Region weiterhin am Leben zu erhalten. Das wird nur gelingen, wenn sich andere Geldquellen wie F\u00f6rdergelder, Sponsoring und Spenden erschlie\u00dfen lassen.<br>Trotz dieser gespannten Situation k\u00f6nnen wir als Orgelbauverein nicht umhin, den Blick auch noch konkret auf die Scherer-B\u00fcnting-Flentrop-Orgel zu richten (die &#8211; der n\u00e4chste Spagat! &#8211; ja beileibe nicht die einzige Orgel in der Region ist, die Beachtung verlangt.). Die Zeit, sich der Scherer-B\u00fcnting-Flentrop-Orgel zu widmen, ist, verglichen mit ihren Vorg\u00e4nger:innen, deutlich reduziert. Neben dem eigenen Spiel auf der Orgel, im Gottesdienst, bei Amtshandlungen und gelegentlich im Konzert und nat\u00fcrlich auch dem eigenen \u00dcben und hoffentlich auch Proben mit anderen Musiker:innen, gilt es nat\u00fcrlich, sich um die Pflege des Instruments zu k\u00fcmmern, die Zungen zu stimmen, potenziell Orgelsch\u00fcler:innen zu unterrichten, Orgelf\u00fchrungen zu machen sowie die Orgelkonzerte anderer Organist:innen in M\u00f6lln zu organisieren, zu bewerben und zu betreuen. Auch den Kontakt zu den Musikhochschulen gilt es zu pflegen. Das alles ist vollumf\u00e4nglich neben ihrer T\u00e4tigkeit als Kantorin und in der Region nicht zu leisten! Und dann ist da auch immer noch die Restfinanzierung der Restaurierung &#8211; mittlerweile zwar \u00fcberschaubar, aber immer noch notwendig.<br>Trotz dieser immensen Herausforderungen: der Orgelbauverein ist ausgesprochen gl\u00fccklich, dass Du, Susanne, jetzt hier bist! Wir wissen, dass Du vor Arbeit keine Angst hast, dass Du Ideen hast und kreativ bist, dass Du Qualifikationen mitbringst, all diese Aufgaben anzugehen, dass Du schnell bist, Dinge anpackst und l\u00f6sungsorientiert umsetzt. Und wir hoffen, dass Dein Kreuz breit genug und Deine Kr\u00e4fte stark genug sind, diese Aufgaben auch zu tragen. An unserer Unterst\u00fctzung soll es jedenfalls nicht fehlen!<\/p>\n\n\n\n<p>Hartmut Ledeboer, Vorsitzender des Orgelbauvereins St. Nicolai zu M\u00f6lln e.V.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Anfang Mai ist nach mehr als einem Jahr Vakanz die Organisten- und Kantorenstelle an St. Nicolai endlich wieder besetzt! 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