{"id":2935,"date":"2021-11-28T22:39:21","date_gmt":"2021-11-28T21:39:21","guid":{"rendered":"https:\/\/orgelbauverein-moelln.de\/?p=2935"},"modified":"2021-11-28T22:56:39","modified_gmt":"2021-11-28T21:56:39","slug":"verschiebung-der-orgelweihe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orgelbauverein-moelln.de\/?p=2935","title":{"rendered":"Verschiebung der Orgelweihe"},"content":{"rendered":"\n<p>Geht es um eine Versp\u00e4tung, kennt der deutsche Sprachgebrauch zahlreiche Formulierungen: &#8222;Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden&#8220;, &#8222;Gut Ding will Weile haben&#8220;, &#8222;Kommt Zeit, kommt Rat&#8220;, &#8222;Was lange w\u00e4hrt, wird endlich gut&#8220;, &#8222;Besser sp\u00e4t als nie&#8220;, &#8222;Wird&#8217;s noch was vor Weihnachten?&#8220;\u2026 Schon aus der Vielzahl der Formulierungen l\u00e4sst sich schlie\u00dfen, dass eine verz\u00f6gerte Fertigstellung eines Gro\u00dfprojektes gar nicht so selten ist &#8211; man denke da nur an Konzerth\u00e4user, Bahnh\u00f6fe und Flugh\u00e4fen.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Stadt wie M\u00f6lln l\u00e4sst sich auch die Sanierung der Scherer-B\u00fcnting-Orgel durchaus als Gro\u00dfprojekt einstufen &#8211; und auch hier m\u00fcssen wir bekanntgeben, dass die Fertigstellung nicht, wie eigentlich geplant, am 3. Advent abgeschlossen sein wird. Einerseits ist es nat\u00fcrlich sehr bedauerlich, dass das festliche Einweihungswochenende dementsprechend ins n\u00e4chste Fr\u00fchjahr verschoben werden muss. Andererseits erscheint angesichts des aktuellen Corona-Infektionsgeschehens die Durchf\u00fchrung der Veranstaltungen ohnehin kaum noch vertretbar.<\/p>\n\n\n\n<p>So bleibt nicht nur die Hoffnung auf eine entspanntere Coronalage im kommenden Fr\u00fchjahr, sondern auch die Aussicht auf ein liebevoll restauriertes Instrument, denn die Arbeiten gehen unvermindert weiter. Gerade die Intonierung der Pfeifen erweist sich als ausgesprochen aufw\u00e4ndig: aus Pfeifen unterschiedlicher Beschaffenheit und Qualit\u00e4t, je nach Orgelbauer und Epoche, gilt es, den einzelnen Registern einen homogenen Klang zu verleihen, ihnen aber gleichzeitig ihre individuelle, reizvolle Note zu belassen. F\u00fcr dieses Kunstst\u00fcck brauchen die Intonateure in erster Linie Ruhe, \u00e4u\u00dferliche (weshalb die Kirche w\u00e4hrend der Intonierungsarbeiten zeitweise geschlossen ist) wie innere (weshalb eine Arbeit unter Zeitdruck der Qualit\u00e4t abtr\u00e4glich ist). Jede einzelne der mehr als 2500 Pfeifen muss mehrfach in die Hand genommen werden, um ihr mit manchmal kaum sichtbaren Ver\u00e4nderungen den passenden Klang zu entlocken. Schon ein winziges St\u00fcck Metall, kleiner als eine Stecknadelspitze, kann beispielsweise den Luftstrom behindern und muss entfernt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch ist der neue Termin f\u00fcr die Einweihung offen. Sobald er gefunden ist, werden neue Einladungen verschickt und auch durch die Kirchengemeinde und den Orgelbauverein bekanntgegeben (z.B. auf www.orgelbauverein-moelln.de). Und ein zus\u00e4tzlicher Vorteil bleibt durch die Verschiebung der Einweihung dar\u00fcber hinaus zudem noch: zu Weihnachten 2021 lassen sich nun immer noch Pfeifenpatenschaften verschenken\u2026.<\/p>\n\n\n\n<p>Hartmut Ledeboer<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geht es um eine Versp\u00e4tung, kennt der deutsche Sprachgebrauch zahlreiche Formulierungen: &#8222;Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden&#8220;, &#8222;Gut Ding will Weile haben&#8220;, &#8222;Kommt Zeit, kommt Rat&#8220;, &#8222;Was lange w\u00e4hrt, wird endlich gut&#8220;, &#8222;Besser sp\u00e4t als nie&#8220;, &#8222;Wird&#8217;s noch was vor Weihnachten?&#8220;\u2026 Schon aus der Vielzahl der Formulierungen l\u00e4sst sich schlie\u00dfen, dass eine [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":2939,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2935","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/orgelbauverein-moelln.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2935","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/orgelbauverein-moelln.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/orgelbauverein-moelln.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/orgelbauverein-moelln.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/orgelbauverein-moelln.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2935"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/orgelbauverein-moelln.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2935\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2947,"href":"https:\/\/orgelbauverein-moelln.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2935\/revisions\/2947"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/orgelbauverein-moelln.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2939"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/orgelbauverein-moelln.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2935"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/orgelbauverein-moelln.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2935"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/orgelbauverein-moelln.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2935"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}